Der Name Maimo kommt von Maxime auf Provenzalisch. Es ist ein kleines Familienjuwel, das sich im Herzen von Sainte Maxime eingenistet hat. Eine ganz besondere Erfahrung, für die die Abende im Maimo berühmt sind.
Maimo | Das Restaurant
Im Zentrum von Sainte-Maxime ist es ein familiäres Lokal, in dem der Empfang persönlich ist, lange bevor auch nur ein Teller ankommt: Der Kellner stellt sich mit Namen vor, die Bar wird zum Speisesaal und der Abend beginnt in einer warmen und unkomplizierten Atmosphäre. Die Küche spiegelt einen unaufdringlichen und kontrollierten Ehrgeiz wider, Gerichte, die nicht alltäglich sind, von einem berühmten Wellington-Rind bis hin zu Langustinen, die nun die Speisekarte bestimmen. Abends verwandelt sich der Saal mittwochs in eine Karaoke-Bar und samstags in eine hemmungslose Diskothek. Das Ergebnis ist ein festlicher Ort, der seine Küche ernst nimmt.
Der Name gibt den Ton an:Maimo, "Maxime" auf Provenzalisch, ist eine Hommage an Sainte-Maxime und bekräftigt eine selbstbewusste lokale Verankerung. "Hinter diesem Restaurant steht vor allem eine Familiengeschichte", erklärt Stéphane Pellegrin, der zusammen mit seiner Frau und seinem Sohn Tom die Aufsicht über das Maimo und das Le Prao plage führt.
Ein Abenteuer für die Familie
Hinter Maimo steht die Familie Pellegrin, die in Sainte-Maxime bereits für das Prao Beach bekannt ist. Als sie 2023 den Kauf und die Renovierung dieses neuen Restaurants abschloss, wurde das Prao Beach mitten in der Saison von einem Brand heimgesucht. Eine besonders intensive Zeit, die die Familie dank eines eingespielten Teams und eines unermüdlichen Engagements überstand.
Heute teilt Stéphane Pellegrin seine Zeit zwischen seinen Lokalen auf, während sein Sohn Tom aktiv an der täglichen Leitung des Restaurants teilnimmt. Das Engagement der Familie zeigt sich auch in der Dekoration, die von der Familie selbst erdacht und umgesetzt wurde, die jeden Raum mit Sorgfalt gestaltet hat. "Die Familie und ein engagiertes Team haben uns den Weg geebnet. Wir haben einen großen Teil der Arbeit selbst erledigt, was dieses Abenteuer noch persönlicher und bedeutungsvoller macht", sagt Stéphane Pellegrin.
"Hinter diesem Restaurant steht vor allem eine Familiengeschichte. Im Jahr 2023 brannte das Prao mitten in der Saison ab, genau zu dem Zeitpunkt, als wir das Maimo erwarben. Die Situation war besonders komplex: Wir mussten sowohl die Renovierung als auch die Folgen des Brandes bewältigen. Dank einer zusammengeschweißten Familie und eines engagierten Teams konnten wir beide Projekte erfolgreich abschließen. Wir haben einen Großteil der Arbeiten mit unseren eigenen Händen ausgeführt, was dieses Abenteuer für uns noch persönlicher und bedeutungsvoller macht" - Stéphane Pellegrin über die Geschichte von Maimo.
Die Begrüßung im Maimo
Ein Detail gibt von Anfang an den Ton an: Die Bedienungen stellen sich den Gästen mit Namen vor. Das klingt nach einer Kleinigkeit. In der Praxis ändert sich dadurch die Ausrichtung des gesamten Essens. Sie sind nicht anonym. Die Person, die Sie bedient, ist es auch nicht. Der Rest des Services folgt dementsprechend. "Wir wollen, dass sich jeder Gast wie zu Hause fühlt, dass er anerkannt und geschätzt wird", sagt Stéphane. "Dieses Gefühl der Verbundenheit zu schaffen, ist für uns sehr wichtig Eine Reservierung wird dringend empfohlen, vor allem in den Hochsaisonzeiten.
Der Raum
Das Maimo bietet Platz für etwa 80 Personen, wobei die zusätzliche Bar als vollwertiger Speiseraum für den Abendservice fungiert. Die Bar ist kein nachträglicher Einfall: Der Barkeeper bedient die Gäste direkt, was eine intimere Atmosphäre schafft als eine herkömmliche Tischbedienung. Der Raum ist eng, gesellig und ungezwungen. Etwa fünfzehn Mitarbeiter kümmern sich um den Mittags- und den Abenddienst, mit zwei Sitzungen am Abend.
Mittwochs und samstags im Maimo
Zwei Abende prägen den Charakter des Maimo über das Essen hinaus. Mittwochs ist Karaoke-Abend: kein Nebenschauplatz, sondern eine zentrale Veranstaltung, die früh ausgebucht ist und ein gemischtes Publikum anzieht. Samstags ist Disco Fever, ein von den 80er Jahren inspirierter Abend, der ein bunt gemischtes Publikum in einer geselligen Atmosphäre zusammenbringt. Beide Abende nehmen sich nicht allzu ernst. Beide sind zuverlässig voll. An allen anderen Abenden wird Musik gespielt. Im Sommer schließt das Maimo zur Mittagszeit: Die Hitze macht einen Mittagsservice unpraktisch, und die Energie konzentriert sich auf zwei Abendsitzungen, die bis etwa 22.30 oder 23 Uhr dauern.
Was man essen sollte
Das Essen im Maimo basiert auf einem klaren Instinkt: etwas Außergewöhnliches zu bieten. Ein früheres Markenzeichen war das Beef Wellington, ein Gericht, das einen beträchtlichen Einsatz in der Küche erfordert und selten auf den Speisekarten dieses Küstenabschnitts zu finden ist. Heute hat die Langoustine diese Rolle übernommen: ein Herzstück, das zum Ambiente, zur Jahreszeit und zur Art des Abends passt, für den das Maimo gedacht ist. Es ist das Gericht, für das die Gäste immer wieder zurückkommen.
"Wir versuchen immer, Gerichte anzubieten, die aus dem Rahmen fallen und unseren Gästen eine andere Erfahrung bieten", sagt Stéphane. Das Wellington war ein ehrgeiziges Ziel, die Languste ist eine Fortsetzung davon. Die Speisekarte richtet sich nach dem, was verfügbar ist und was am besten schmeckt, und nicht nach einem festen Schema, so dass Gäste, die wiederkommen, selten zweimal dieselbe Karte vorfinden. Es ist eine Küche, die den Unterschied zwischen einem verlässlichen Menü und einem denkwürdigen Menü kennt und letzteres bevorzugt.
Das Maimo wurde unter außergewöhnlichen Umständen eröffnet und hat sich schnell zu etwas Selbstbewusstem und wirklich Eigenem entwickelt. Der Name, das Karaoke, die Langoustine, die Bedienung, die sich selbst vorstellt: all das zusammen ergibt ein Restaurant, das genau weiß, was es sein will.
À bientôt,










